Weingläser

Um gutes Wein zu bekommen braucht man Trauben hoher Qualität. Wenn man einen Wein richtig kosten will, seine Farbe prüfen, seine Reinheit, seinen Duft bestimmen, seine Textur, seine Fülle - ist es am wichtigsten - das passende Glas zu wählen.
Jede Traubensorte ist verschieden. Ihre Qualität und Aroma hängen von der Lage des Grundstückes ab, sowie von der Sorte und Qualität der Erde und von der Art auf die sie bearbeitet wird. Um einen Wein richtig genießen zu können braucht man außer Geschicklichkeit auch noch ein gutes Glas von hoher Qualität. Über die Reinheit des Weines kann man am besten urteilen, wenn das Glas durchsichtig und ungeschliffen ist, einen dünnen Kelch und die Form einer Tulpe hat. Wenn Sie das Glas richtig wählen, werden Sie den Wein in seiner besten Ausgabe genießen können. Die höhe des Stiels ist eng mit der Temperatur verbunden, die die Handfläche auf den Wein überträgt. So kommt es zur Entfaltung und Ausbreitung des Aromas. Die Form des Kelches trägt ebenfalls zu verschiedenen Geruchseindrücken. Das Glas, das an der Spitze enger wird sammelt und richtet den Geruch,während eine offene Spitze auch den Duft öffnet.

Die Geschtliche Entwicklung

Der erste Behälter, der als ein Glas diente war natürlich die Hand. Nach den Händen kam das Horn eines Ochsen an die Reihe. Das Horn diente den Ägyptern und den Persianern. Die Griechen tranken Wein aus Muschelnund die Römer waren die ersten die aus Gläsern tranken. Geschichtliche Dokumente erwähnen das Glas als antikes Maß für Flüssigkeit. Der heutige Brauch bei einem Trinkspruch anzustoßen, hatte früher einen ganz anderen Sinn, nämlich, man wollte dem Weinschenk somit signalisieren er soll die Gläser wieder auffüllen.

Die Weinsorte bestimmt das Glas

Champagner, Weißwein und Rosé serviert man auf eine bestimmte Temperatur abgekühlt, so von 10 bis 12 °C. Diese Weinsorten mögen die Wärme der Handfläche nicht, deshalb ist es am besten man serviert sie in einem  Glas mit hohem Stiel. Rot und Schwarzweine serviert man hingegen in Gläsern mit kürzerem Stiel. Sie mögen die Wärme der Handfläche, mit der wir die Temperatur alleine regulieren können und  die dazu beiträgt, dass der Wein sein volles Aroma entfaltet. Champagner und Schaumweine serviert manin Gläsern mit hohem und engen Kelch, damit man den Tanz der Kohlensäure-Bläschen betrachten kann und den Duft gut riechen kann, der wegen der Form zu unseren Nasen gerichtet ist.

Die häufigsten Namen der Gläser:

  • Lorbeer für Rotweine,
  • Freesie für Schaumwein,
  • Honig für Süßweine,
  • Mimose für Weißweine,
  • Maraska-Kirsche für Schwarzweine und Roseés,
  • Wasserglas

Grundlegende Aufteilung der Weingläser:

 

Čaša za bijelo vino

-für Weißweine

Weißweine serviert man entweder in tulpenförmigen, oder in kegelförmigen Weingläsern, die einen längeren Stiel haben und von mittlerem Volumen sind.

Čaša za crveno vino

-für Rotweine

In der Regel verwendet man für den Rotwein etwas größere Gläser, die der Form nach mehr an eine unvollkommene Kugel erinnern als an eine Tulpe. Das Glas sollte einen kürzeren Stiel haben.
Čaša za rose vino

-für Roseé

Roseé und andere Festweine serviert man in der Regel in tulpenförmigen Gläsern die sich zum Rand hin ausbreiten.

Čaša za pjenušava vina

-für Schaumwein

Schaumweine serviert man in tiefen, aber hohen Gläsern, die an einen Kegel erinnern.

-für spezielle Weine:

Spezielle Weine sind: Dessertweine, Likörweine, aromatische Weine
Čaša za porto
-Porto
Čaša za sherry
-Sherry
Čaša za liker
-Likör
Čaša za konjak -Cognak

Čaša za vodu

-für Wasser

Zusammen mit dem Wein sollte man auch Wasser servieren und zwar in einem speziellen Wasserglas.

Wie man das Glas richtig hält


Das Glas darf niemals bis zum Rand gefüllt werden. Am besten man füllt 1/3 des Glases. Beim einschenken hält man es am Stiel oder Fuß, aber auf keinem Fall am Kelch.

Ein Zitat von Ivan Sokolic,dipl.ing.,der mit seiner Beschreibung am besten versinnlicht wie man einen Wein trinken soll:

"Zuerst hebt man das Glas bis zur Augenhöhe und betrachtet den Rand des Schaumes,die Farbe, die Reinheit,das Funkeln. Wenn man das Glas schwenkt und es dabei der Nase und den Augen mal nährt, dann wieder fortbewegt sammelt man Eindrücke über den Genuss, über das Aussehen und über den Geruch. Mit leichten kreisenden Bewegungen schwenkt man das Glas, bis der Wein die inneren Seiten des Glases anfeuchtet, was dazu führt, dass der Wein anfängt zu verdampfen. Anfangs atmet man flach und dann immer tiefer, da sich auf diese Weise die Geruchseindrücke enthüllen. Man nimmt nur einen kleinen Schluck, hebt den Kopf etwas um zu erreichen,dass sich der Schluck in die ganze Mundhöhle zerfließt. Doch bevor der Schluck in den Rachen gelangt biegt man den Kopf , atmet durch gepresste Lippen und gurgelt dabei. Nach dem Schluck atmet man durch die Nase, wobei man den sgn. rückkehrenden Geruch fühlt. Ungefähr so stellen die echten Weinliebhaber Kontakt mit dem servierten Wein her. Auf diese Weise genießen und entdecken sie die Eigenschaften des Weines."

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