Lagerung
Wie kann man den Wein am besten lagern und bewahren?
Manche Weine warden immer besser im Laufe der Zeit. Manche jedoch nicht. Eigentlich wird die Mehrheit der Weine nicht besser mit der Zeit. Die Menge des Gerbstoffes ist ein guter Anzeiger dafür, ob der Wein den Jahren untergeben ist oder nicht.
Im Laufe der Jahre wird die Qualität des Tannins weniger präsent.Wenn Sie den Wein für einge Jahre lagern wollen, muss die Menge des Tannins am Anfang groß sein, ansonsten wird seine Qualität abfallen und der Wein wird dann schnell "sterben".Den Wein, den wir im laufe des Jahres trinken wollen, muss auf keinem speziellen Platz aufbewahrt werden. Die einzige Bedingung ist, dass er in einem relativ dunklen und kühlen Ort bleibt. Die meistempfehlte Temperatur ist 21 °C. Keine Weinsorte sollte auf einer höheren Temperatur aufbewahrt werden, besonders wenn es um sensitive Weißweine geht.
Wenn wir Weine lagern, die noch reifen müssen, dann müssen wir entsprechende Bedingungen erfüllen:
Temperatur - darf keine große Schwankungen haben-12°C ist ideal, aber toleriert wird auch von 10-14°C. Große Temperaturschwankungen können dem Wein schaden. Bei zu hoher Temperatur reift der Wein zu schnell und verliert somit an seinen Qualitäten, weil er nicht genügend Zeit hatte sich zu entfalten. Zu niedrige Temperaturen werden das Reifen verlangsamen.
Feuchtigkeit - 60% ist ideal. Dieses Niveau hält den Korken feucht,was den Suerstoff davon abhält in den Wein einzudringen.Wenn der Korken vertrocknet, kann er sich zusammenziehen, die Luft reinlassen und der Wien oxydiert dann. Aus diesem Grund werden die Flaschen niedergelegen gehalten,denn nur auf diese Weise kann der Korken feucht bleiben.
Abwesenheit des Lichts
Abwesenheit der Vibrationen
Abwesenheit starker Gerüche - Pluto ist ein poröses Material und es besteht die Möglichkeit, dass es die äußeren Gerüche einzieht und den Geruch und das Aroma verändert.
Den Wein sollte man am besten in einem Keller lagern, den Sie selbst bauen oder kaufen können. Viele Leute halten sich nicht an diese Regeln und behaupten, dass diese Abweichungen der Qualität und der Entfaltung geschadet haben. Es wurde festgestellt, dass langsame Änderungen der Temperaturen von relativ kalt zu relativ warm(aber nicht heiß) dem Wein nicht sehr schaden werden. Jedoch, wenn der Wein zu lange auf warmen Platz gehalten wird, kann es passieren, dass er schneller reif wird und das kann unerwünschte Folgen haben. Leienhaft gesagt-wir werden einen Wein haben, der eine sehr kurze Existenz hatte.
Viele Leute halten denWein in altem Kühlschrank, was eigentlich keine gute Lösung ist. Die meisten Kühlschränke sind zu kalt, besonders wenn es sich um ältere Geräte handelt, dessen Thermostat nicht mehr so zuverlässig ist. Obwohl es möglich ist den Thermostat auszutauschen oder zu ändern, bleibt immer noch ein Problem und zwar die Feuchtigkeit. Die Feuchtigkeit in den Kühlschränken ist sehr niedrig, denn die Kühlschränke sind gemacht die Luft zu trocknen und der Wein mag die Feuchtigkeit. Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten die Luft im Kühlschrank feucht zu halten. Trotzdem bleibt noch ein drittes, nicht weniger wichtiges Problem-Vibrationen. Jeder Kühlschrank schüttelt sich beim anmachen und ausmachen, außerdem vibriert er leicht die ganze Zeit. Der Wein aber mag die Ruhe und Stille, er mag nicht geschüttelt, oder auf irgendwelche Weise ´belästigt´ zu werden. Klimaanlagen sind auch eine Sorte von Geräten, die die Leute benutzen mögen. Sie sind aber nicht geeignet auf so niedrigen Temperaturen zu arbeiten die der Wein braucht. Wenn Sie ihr Gerät dazu bringen bei so niedrigen Temperaturen zu arbeiten, kann es passieren, dass seine Hülle einfriert. Sie müssen trotzdem einen Luftanfeuchter anschaffen. Am Ende haben Sie dann wieder keine gute Lösung für ihre Weinlagerung.
Die cleverste Lösung wäre, sich ein bisschen Mühe zu geben, die Literatur erforschen, gut überlegen und einen Raum in ihrem Haus der Weinlagerung anzupassen. Ihre Weine werden länger leben und mehr Qualität haben. Ihre Mühe wird sich mehrfach auszahlen.
Das Altern des Weines
Wenn Sie je die Möglichkeit hatten, einen der großen Weine in seiner vollen Reife zu probieren, dann ist das ein Erlebnis, dass Sie sicher nie vergessen werden.
Die meisten Weine ob Rot oder Weiß, haben nicht die erforderliche Qualität um mit der Zeit besser zu werden. Doch das heißt nicht, dass diese Weine nicht gut sind. Sie sind ausgezeichnet für den täglichen Gebrauch. Man isst doch auch nicht jeden Tag aus den besten Tellern und mit dem besten Besteck, nicht?
Die Merkmale eines guten Weines sind Bouqet und Textur. Fruchtiges Aroma und der Geschmack jungen Weines kommen aus den Trauben. Wenn der Wein reift, evoluieren diese primär fruchtigen Geschmäcke und bekommen dunkle, irdene und ledrige Töne die "Bouqet der Flasche" genannt werden, oder einfach "Bouqet".
Mit der Zeit evoluiret auch die Textur des Weines. Der Wein wird weicher und fühlt sich seidig an im Mund. Das passiert, wenn der Wein fester wird und er das Tannin ausmerzt und zwar in der Form eines Bodensatzes oder Sediments. In seinem Höhepunkt hat der Wein immer noch seine jungendlichen fruchtigen Geschmäcke, aber auch subtile, komplexe Aromen und den Geschmack der Reife. Die Textur eines reifen Weines kommt weicher vor und der Wein scheint mehr delikat und zusammengezogen zu sein. Das ´Ende ´ des Weines bei der Degustation scheint irgendwie länger zu sein.
Endlich "verbleicht" das restliche fruchtige Aroma und der Wein "fällt ab" . Die Farbe verändert sich und wird violet-braun. Die Säure dominiert und man kann den Wein als "erschöpft", zu alt oder tot bezeichnen.
Bestimmung des Höhepunkts
Eine von Verantwortungen eines professionellen"Weindegustanten"(Somelier), ist genau bestimmen zu können wie lange ein Wein braucht um das"Bouqet der Flasche" entfalten zu können, beziehungsweise, wie lange ein Wein sich verbessern wird. Diese Einschätzungen basieren sich auf Erfahrung, weil der richtige Augenblick zum Weinkonsumieren nur geraten werden kann. Eines von ungeschriebenen Gesetzen ist, dass der Wein so lange am Höhepunkt bleiben wird, wie er brauchte um zu diesem Höhepunkt zu gelangen. Zum Beispiel, wenn er 5-10 Jahre brauchte um zum Höhepunkt zu kommen, dann wird er auch 5-10 Jahre am Höhepunkt bleiben.
Der persönliche Geschmack
Am Ende ist doch der persönliche Geschmack, der unendlich verschieden ist, der Schlüssel zum bestimmen des Augenblicks wenn der Wein am besten ist. Manche Leute mögen die frische der jungen Weine, andere bevorzugen dunkle, komplexe und ältere Weine.
In welchem Augenblick der Evolutionskurve Sie ihren Wein trinken werden, ist eine Frage auf die ausschließlich Sie aufgrund Ihres Geschmacks antworten können.(Zitat übernommen von:Tomislav Katanović)
Arten der Lagerung
Wir haben die häufigsten Arten von Hältern, Stellagen und Kühlungsschauschränken für dieWeinlagerung für Sie abgesondert.
1. Kühlungsschauschränke
Das ist die teuerste, aber sehr wirkungsvolle Art der Weinlagerung.



2. Stellagen
Unter dem Namen Stellage versteht man ziemlich große Gestelle, die für eine große Menge von Flaschen geeignet sind. Sie sind für den Keller oder andere Räume geeignet in dem wir große Mengen von Wein lagern wollen.


3. Gestelle
Auf das Gestell können wir kleinere Mengen von Flaschen lagern, deshalb sind sie auch für kleinere weniger angemessene Räume geeignet. Weine die in solchen Umständen gehalten werden, sollte man in kurzer Frist trinken.
